Unter diesem Motto standen die beiden amüsanten Führungen durch das Keismuseum des Kreises Paderborn auf der Wewelsburg. Viele der Sprichwörter, die die beiden Gruppen während der Führung gehört haben, sind allgemein geläufig. Manch amüsante Geschichte hat den Ursprung verdeutlicht. Den Mitgliedern des Herster Heimatvereins und seinen Gästen wurde während des 90-minütigen Rundgangs ausreichend Gelegenheit geboten, eine Vielzahl an Redewendungen und Sprichwörtern auf interessante, spannende und humorvolle Art und Weise kennenzulernen. Anhand vieler Exponate im Museum und Ereignissen aus der Geschichte konnten diese anschaulich dargestellt werden.

Bei diesem kurzweiligen Rundgang wurde auch die Geschichte der Wewelsburg erläutert, die Anfänge der Wewelsburg liegen bereits im 12. Jahrhundert. Die Burg wurde auf einem Bergsporn, ähnlich wie die Iburg, errichtet. Das Wort „Wewel“ umschreibt einen Wipfel, womit der Name begründet ist. Zur Zeit der Geschichte der Weserrenaissance erhielt sie die dreieckige Form. In den Jahren 1933 bis 1945 wollte Heinrich Himmler, Reichsführer der SS, die Wewelsburg zu einer zentralen Versammlungsstätte für die SS ausbauen. Eigens zu diesem Zweck wurde in der Nähe des Ortes das Konzentrationslager „Niederhagen errichtet“.

Im Anschluss an ein gemeinsames Kaffeetrinken war noch genügend Zeit, um die Erinnerungs- und Gedenkstätte der Wewelsburg zu besuchen, die die dunkle Zeit in der Geschichte der Wewelsburg während des Nationalsozialismus beleuchtet.