Am Tag des Denkmals besuchte der Heimatverein die Burg Dringenberg.
40 Mitglieder und Gäste ließen sich bei einer Führung alles zur Burg erklären. Entstehung der Burg und auch Dinge, die rund um die Burg passierten, waren Bestandteil der Führung.
An dem Nachmittag stand auch ein Besuch im historischen Rathaus Café an. Hier konnte lecker Kuchen in geselliger Runde genossen werden.

Hier eine kurze Zusammenfassung zur Burg mit zeitlichen Ereignissen und Ausstellungsdingen:

  • Burg auf 298 m hohem Berg in Dringenberg, dominiert Silhouette seit Jahrhunderten
  • Unregelmäßig viereckige Ringmaueranlage (Mantelburg), Wehrturm im Nordwesten, Wehrmauer, großer Innenhof
  • Umgeben von Burggraben (Zwinger) nach Osten und Süden
  • Bau 1318 begonnen unter Fürstbischof Bernhard V. zur Lippe
  • Mehrfache Umbauten, letzte um 1550 unter Bischof Rembert von Kerssenbrock
  • Zweigeschossiges Torhaus von 1488/89 markanter Blickfang
  • Innenhof mit 40 m tiefem Brunnen, Zeuge der Weserrenaissance, Brunnen um 1320 gegraben
  • Früher Sommerresidenz der Paderborner Bischöfe und Verwaltungssitz für den Oberwaldischen Distrikt
  • Nach Säkularisation 1825 von Stadt Dringenberg gekauft, Amtsverwaltung bis 1975
  • Heutige Nutzung durch Stadt Bad Driburg und Dringenberger Vereine

Westflügel:

  • Heimatmuseum (Brauhaus-Eingang)
  • Ausstellungen: Wohnungseinrichtung um 1900, Tante-Martha-Laden, Handwerksräume, Glasausstellung, Amtsstube, Rittersäle, Drechslerwerkstatt, Naturkundliche Räume
  • Kunstausstellungen in Rittersälen und Gewölbekeller

Ostflügel:

  • Ehemalige Wirtschaftsgebäude, heute Musik- und Probenräume, Vereinsraum
  • Moderne Schießsportanlage im Dachgeschoss

Südflügel:

  • Vereinsräume, Fundus Burgtheater im Untergeschoss
  • Obergeschoss bewohnt, ältester Teil (Gewölbekeller) aus Gründungszeit Dringenbergs

Torhaus:

  • Historische Burgkapelle, Wendeltreppe, Trauungen möglich

Genauere Angaben zur Burg im Link:

https://www.dringenberg.de/verzeichnis/burg-dringenberg/

Der Heimatverein Herste bedankt sich bei allen Mitfahrenden und beim Heimatverein Dringenberg für die sehr informative Führung.