Herste (mp). Den Wert der Feuerwehr für die Gesellschaft kann man wohl gar nicht hoch genug einschätzen. 365 Tage im Jahr setzen sie sich für den Schutz von Menschen, Tieren und Sachwerten ein. Durch die stetig wachsenden Aufgabengebiete steigen aber auch die Anforderung an eine professionelle Ausstattung der Feuerwehrleute. In Herste wurde aus diesem Grund das Feuerwehrgerätehaus umgebaut.
Am Samstag fand nun die Einweihungsfeier im Beisein vieler Ehrengäste und Vereine statt.Andreas Rehermann, seit rund vier Jahren der Löschgruppenführer der Feuerwehr Herste, begrüßte unter anderem Bad Driburgs Bürgermeister Burkhard Deppe und Waldemar Gamenik, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Driburg. Daneben überbrachten zwölf Herster Vereine und elf benachbarte Feuerwehren ihre Glückwünsche.In seiner Eröffnungsrede unterstrich Deppe die Bedeutung der Feuerwehr für die Ortschaft und die Stadt Bad Driburg. Mit unermüdlichem Einsatz stehe man, unabhängig von Personen und Sachwerten, „seit neun Jahrzehnten in Herste zur Verfügung, wenn man gebraucht werde“. Das Stadtoberhaupt lobte ausdrücklich die Hilfe von sechs Kameraden der Löschgruppe beim diesjährigen Hochwasser in Ostdeutschland. Ihre Tätigkeit sei Ausdruck „bürgerschaftlichen Miteinanders“ gewesen, die man daher als „gerne unterstützt“ habe.Anschließend gab Deppe die Gründe für den 76.000 Euro teuren, von der Stadt finanzierten, Umbau an. Durch die Trennung der Fahrzeughalle vom neu errichteten Umkleideraum werde die Gesundheit der Einsatzkräfte besser geschützt. Die neue Absauganlage entfernt schädliche Gase, während der zweite hinzugekommene Raum über eine Werkstatt und zusätzlichen Lagerraum verfügt. Außerdem ermöglicht der im Verlauf des Umbaus geschaffene Eingang einen gefahrlosen Zugang ins Innere.Andreas Rehermann bedankte sich in seiner Ansprache bei der Stadt, den Sponsoren und seinen Kameraden für ihre Unterstützung bei der Umgestaltung des Gebäudes. Das am 2. April 2012 begonnene Bauvorhaben sei von 30 Feuerwehrleuten in 1.800 Stunden Eigenleistung realisiert worden. Da Norbert Rehermann alleine 480 dieser Stunden in die Baustelle investierte, überreichte ihm der Löschgruppenführer einen Gutschein für seine gesamte Familie.Danach baten Kurt Tielker, evangelischer Pfarrer, und Manfred Lohmann, Diakon, zum gemeinsamen Gebet. Diakon Lohmann segnete die Räume schließlich mit Weihwasser. Der Spielmannszug und der Musikverein Herste ließen den Abend dann musikalisch ausklingen.
Quelle: www.NW-News.de
